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UNSERE VISION

In einer sich wandelnden Modewelt gestalten wir - mit Leidenschaft für unsere Kunden und Partner - gemeinsam die Zukunft von BRAX zur erfolgreichen Outfitmarke.

IDENTITÄT

Wir agieren glaubwürdig und verständlich im fairen Umgang mit unseren Partnern. Modernität, eine klare Haltung und eine persönliche Ansprachen kennzeichnen unsere Arbeit. Das Einbringen von Individualität ist ein wichtiges Unternehmensziel. Internationales Denken verbunden mit dem Willen zur Bestleistung sichert unsere Zukunft. Personalentwicklung und individuelle Karriereplanung sind Potenzial und Motivation für morgen. Wir fühlen Verantwortung für Lieferanten, Produzenten, Dienstleister und unsere Kunden.

FAKTEN

  • 1212 Mitarbeiter (2017)
  • 308 Mio. Euro Umsatz (2015)
  • 28% Export-Anteil
  • 9 Millionen Teile
  • Markenwerte: smart, stilsicher, leidenschaftlich

MEHR ALS 125 JAHRE ERFOLG

HISTORIE

1888 – 1932

Schneidermeister Bernward Leineweber und seine Frau Mary liegen voll im Trend, als sie 1888 in Berlin ein Fachgeschäft für Herrenkonfektion eröffnen, setzt sich doch bei den Männern die Kleidung „von der Stange“ immer mehr durch. Das Geschäft entwickelt sich gut. Ziel ist es, die Passformen kontinuierlich zu verbessern, um Konfektion für Jedermann anbieten zu können. Bald kennt jedes Kind in Berlin den Namen Leineweber. Mit Beginn der Massenproduktion von Fahrrädern sieht Bernward Leineweber in der Sportbekleidung einen Zukunftsmarkt und fertigt Skihosen, Eislaufjuppen und Outfits zum Autofahren. Den Ersten Weltkrieg übersteht das Unternehmen mit Militär- und Änderungsschneiderei. Die Weltwirtschaftskrise zwingt das Unternehmen in die Knie: 1932 stellt die Bernward Leineweber GmbH alle Zahlungen ein.

1932 – 1948

Im August 1932 übernimmt Herbert Tengelmann, Inhaber der Vereinigten Kleiderwerke AG in Herford, die Bernward Leineweber GmbH. Während er die Eigenfabrikation in Herford konzentriert, setzt der junge Unternehmer beim Handel auf den Standort Berlin. Ab Mitte der 1930er Jahre erlebt das „Haus das Jeden anzieht“ eine Blütezeit. Der Leineweber Mantel „Der gute Kamerad“ gehört zum Kernprodukt. Herrenanzüge und Damenpelzmäntel sorgen für wachsenden Absatz. 1937 eröffnete Herbert Tengelmann auf 4.000 m² erstmals auch eine Abteilung für Damenmode. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wird auch Leineweber aufgefordert, sich an der Uniformherstellung zu beteiligen.

1948 – 1970

1948 sind die Folgen des Zweiten Weltkriegs für Leineweber weitestgehend überwunden. Der Wiederaufbau ist gelungen, der Aufschwung beginnt: In Berlin und Bielefeld öffnen die ersten neuen Filialen. 1950 bringt Leineweber die Hosenmarke BRAX auf den Markt. „Die Hose des Fortschritts“ für „anspruchsvolle Kunden jeder Geschmacksrichtung“ wird zum Motor des rasanten Wachstums. Kurze Zeit später hat Leineweber auch eine BRAX Hose für Damen im Angebot und 1960 die erste Hose in Deutschland mit Reißverschluss. 1959 übernimmt Wolfgang Tengelmann die Geschäftsleitung. Das Wachstum des Unternehmens setzt sich fort. Ende der 60er Jahre hat Leineweber erstmals seit Gründung der Bundesrepublik mit den Auswirkungen einer Rezession und dem wachsenden Importdruck aus Niedriglohnländern zu kämpfen: Während die Einzelhandelshäuser weiterhin florieren, gerät die Produktion in eine Krise.

1970 - 1993

Zu Beginn der 1970er Jahre baut Leineweber die Marke BRAX weiter aus und entwickelt sich zum Hosenspezialisten. 1979 beginnt mit der Übernahme der Geschäftsführung durch Sigurd W. Gräf und Wolfgang Drewalowski eine Phase der Modernisierung auf allen Ebenen. Mit Ihrer Kernmarke BRAX hat Leineweber etwas Besonderes. Marken dienen den Kunden als Orientierung. Aufgrund der garantierten Passform verbinden die Kunden mit BRAX „Wohlfühlen in jeder Situation“. Als das im Herbst 1990 erwartete „zweite Wirtschaftswunder“ ausbleibt, strukturiert Tengelmann die Unternehmensgruppe grundlegend um und verkauft bis 1993 alle verbliebenen Einzelhandelsgeschäfte. Es werden Verträge mit namhaften Warenhäusern wie Kaufhof und dem Münchner Traditionshaus Konen geschlossen. Für die Kommunikation mit dem Endverbraucher stellt BRAX dem Fachhandel Prospekte, Aufsteller und andere Werbemittel zur Verfügung und verzeichnet trotz anhaltender Wirtschaftskrise einen Umsatzzuwachs.

1993 - 2003

Nach dem Verkauf der Einzelhandelshäuser baut BRAX Leineweber den Vertrieb in Deutschland um. Neue Strategien wie das Shop-in-Shop-System intensivieren die partnerschaftlichen Beziehungen zum Fachhandel. Der erste reine Hosenshop bei Bruns in Oldenburg wird 1997 eröffnet. Mit dem 1998 in Herford eröffneten vollautomatischen Logistikzentrum setzt BRAX Leineweber erneut Maßstäbe in der Logistik. Darüber hinaus entsteht in der Herforder Zentrale eine Stabsabteilung für Qualitätswesen. Hier wird geprüft, wie Warenbeschaffung, Lieferung, Produktion und Kundenservice optimal aufeinander abgestimmt werden können. Im Jahr 2000 startet das Unternehmen einen Marken-Relaunch: Der Slogan „BRAX Feel Good“ vermittelt ein positives Lebensgefühl und den emotionalen Wert, für den die Marke steht: „Fühlen Sie sich wohl in BRAX“.

2003 – 2013

Zu Beginn des neuen Jahrhunderts steht die Marke BRAX für hochwertige Bekleidung, die perfekte Qualität in Fertigung und Passform auszeichnet. Die Einführung der Strickkollektion im Herbst 2003 wird ein voller Erfolg. 2006 folgen Herrenhemden und Damenjacken. Die ersten BRAX-Stores werden im Jahr 2007 eröffnet und im September 2009 startet BRAX mit einem eigenen Online-Shop. Investitionen im Logistikbereich und der Start einer großangelegten Verbraucherkampagne sind weitere Meilensteine auf dem Weg zur erfolgreichsten Marke für Premium-Casual-Bekleidung in Europa. Neue Bausteine wie Social Media und eigene Apps ergänzen die Online-Kommunikation. Anfang 2013 präsentiert BRAX eine eigene Taschenkollektion, die den Premium-Look perfekt macht.

LOGISTIK

  • 9 Mio. Teile im Jahr 2016
  • 1998 Inbetriebnahme Logistikzentrum für Hängeware
  • 2006 Eröffnung Logistikzentrum für Liegeware
  • 2011 Erweiterung Logistikzentrum für Hängeware
  • 2012 Erweiterung Logistikzentrum für Liegeware